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Wir vom Fischereiverein Bad Zwischenahn sind nach wie vor optimistisch und setzten dieses Jahr wieder 130 kg, das sind ca. 18.000 vorgestreckte Aale, in das Zwischenahner Meer ein. Dafür muss der stolze Peis von 6.500 Euro aufgebracht werden, der vom Land Niedersachsen bezuschusst wird.
Nach dem Einsetzen halten sich diese Jungaale einige Jahre im Zwischenahner Meer auf, fressen sich dick und fett, um sich dann als sogenannte Blankaale auf den Weg über den Atlantik in ihr Laichgebiet in der Sargassosee zu machen.
Es bleibt zu hoffen, dass unsere Bemühungen irgendwann dazu führen werden, dass die Nachkommen unserer eingesetzten Aale wieder selbstständig den Weg zurück in das Zwischenahner Meer finden.
Einige, wenn auch vereinzelte Berichte über aufsteigende Aale gibt es schon. Genauere Zahlen erwarten wir vom erst 2012 ins Leben gerufenen Monitoring Projekt für den Steigaal in der Ems. Also bleiben wir weiter optimistisch.

 

 

Dass Angler nicht nur am Fang von Fischen interessiert sind, sondern sich mittlerweile vorrangig dem Natur- und Artenschutz verschrieben haben, zeigen die Projekte der Lachsbesatzgemeinschaft Leda-Sagter-Ems und Ammerland, dem der Fischereivereins Bad Zwischenahn seit Jahren angehört.
Anfang April wurden tausende Junglachse „Smolts“ in die Freiheit entlassen, in der Hoffnung, dass es zu einer Wiederansiedlung dieser hier einst heimischen Fischart kommt und eine eigenständige Population entsteht.
Erste Erfolge durch sogenannte Rückläufer waren in den Vorjahren bereits vereinzelt zu verzeichnen, doch erst der großflächige Rückbau der unüberwindbaren Staustufen in den Fließgewässern sowie deren Renaturierung lässt Hoffnung auf eine vermehrte Rückkehr in die ursprünglichen Laichgebiete aufkommen.
Bilder: Alexander   Bericht: Charly

 

Hier einige Bilder vom Aalbesatz:

 

Und vom Lachsbesatz: