Auch vom Aalbesatz 2017 gibt es einige Bilder


Das Zwischenahner Meer findet sich über einem Salzstock als Überbleibsel des Zechsteinmeeres vor etwa 250 Millionen Jahren. Es entstand dadurch, dass es durch Salzablaugungen von Grundwasser zu einem Einsturz des Salzstockes und des darüber liegenden Deckgebirges kam. In der auf diese Weise entstandenen Doline bildete sich das Zwischenahner Meer.
Mit einer Wasserfläche von 550 ha, einem Umfang von 11 km, einer Länge von 2,8 km und einer Breite von etwa 2 km ist das Zwischenahner Meer nach dem Steinhuder Meer und dem Dümmer der drittgrößte Binnensee Niedersachsens. Das Meer wird gespeist vom Auebach, von der Halfsteder- und der Elmendorfer Bäke. Als Abflüsse gelten die Aue und die Speckener Bäke.
Das Zwischenahner Meer hat eine durchschnittliche Tiefe von 3,3 m. Die tiefste Stelle misst in etwa 5,5 Meter. Der Boden besteht mehrheitlich aus einer etwa 5 Meter dicken Schicht aus Faulschlamm. Der Pegel befindet sich auf 5 m ü. NN.

Fast noch durchgängig ist das Ufer des Sees mit Schilfrohr bewachsen. Heute beträgt die Breite dieses Schilfgürtels etwa 8-10 Meter im Gegensatz zu früher, als es mal 200 Meter waren.

Einer norddeutschen Legende nach ist die Entstehung des Sees ein Teufelswerk. Demnach versuchte der Teufel einen Kirchenbau in Oldenburg zu verhindern. In der Nähe von Zwischenahn riss er ein großes Stück Wald aus und flog in Richtung Oldenburg, um damit die Kirche zu treffen. Auf dem Weg nach Oldenburg wurde der Teufel von drei krähenden Hähnen jedoch so durcheinander gebracht, dass er den Weg verlor. Kurz vor der Stadtgrenze ließ er das ausgerissene Waldstück fallen. Die Stelle, an der der Wald herausgerissen wurde, bildet heute das Zwischenahner Meer.

Ein riesiger Wels mit einer Länge von 3,50 Meter soll seit ungefähr 1980 im See leben. Zu bewundern als bronzene Statue auf dem Marktplatz von Bad Zwischenahn.
(Quelle: auszugsweise www.wikipedia.de)

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20160723 Hecht Pfeifer



Während seines Urlaubs hat am 23. 07.2016 Bruno Pfeifer aus
Bremerhaven, am Ostufer des Zwischenahner Meeres mit derHandangel einen kapitalen Hecht gefangen.

Der "tolle Hecht" hat ein Gewicht von ca. 13.000 Gramm und eine Länge von 118 cm.

Bruno stammt aus Bremerhaven, ist Mitglied im ASV Stotel und freut sich
verständlicher Weise schon heute auf seinen nächsten Besuch am Zwischenahner Meer. 

Zum tollen Fang kann man nur gratulieren und Petri für die Zukunft wünschen!

Bild:       Bruno Pfeifer
Bericht: Charly


Das Zwischenahner Meer wurde im Januar 2014 immerhin unter 25 Bewerbern aus Norddeutschland, darunter auch das Steinhuder Meer, die Müritz und der Plöner See, zum spannendsten See Norddeutschlands gewählt.

Ökologisch allerdings sind die anderen Seen ganz weit vorn!

Das Zwischenahner Meer bietet dafür offensichtlich   eine Vielfalt von Eindrücken für Besucher und Kurgäste, die zu dieser Kür geführt haben.

Das Massenhafte Auftreten von Blaualgen im letzten Jahr hat in Bürgerschaft, Wirtschaft und Politik mächtig für Aufruhr gesorgt. Versammlungen und Vorschläge gab es etliche. Nur, eine Lösung ist bis heute nicht in Sicht.

Foto und Bericht: Charly


 

Der Anglerverein Schwerin 1954 e.V. macht sich so seine Gedanken über das verschwinden des Schilfgürtels.  
Info: Jan Hullmann                                 
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